{"id":1235,"date":"2026-04-23T13:23:54","date_gmt":"2026-04-23T11:23:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/df26\/?page_id=1235"},"modified":"2026-04-29T06:53:05","modified_gmt":"2026-04-29T04:53:05","slug":"texts","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?page_id=1235","title":{"rendered":"TEXTS"},"content":{"rendered":"\n<div><div class=\"gb-looper-70a75109\">\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-834 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=834\">R\u00fcckweg und Pause, Galerie b2_ 3.7.-31.7.2021, Leipzig<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">Vielleicht haben Sie Zeit und Lust, sich mit meinen Gedanken zu den Arbeiten zu befassen, die ich in der Ausstellung R\u00fcckweg und Pause in der Leipziger Galerie b2_ zeige. In einem kurzen Rundgang m\u00f6chte ich meine \u00dcberlegungen hier skizzieren. Die K\u00fcnstlerb\u00fccher und Publikationen am Eingang begleiten seit 1994 meine Theorie und Praxis. Sie werden zusammen mit zwei Neuerscheinungen, Photogenic-, Work- and B-Sites und Autobiografisch 1\/2 (beide 2021) \u2013 Aufarbeitungen zur\u00fcckliegender Projekte in Beirut, K\u00f6ln, Berlin, Neapel und Rom \u2013 in einem selbstentworfenen Regal zur Ansicht und Lekt\u00fcre pr\u00e4sentiert. Beim Betreten des b2_-Raums f\u00e4llt der Blick geradeaus auf die Wand mit einem bodenlangen wei\u00dfen Gardinenstoff, der auf ganzer Breite durch aufgen\u00e4hte Schn\u00fcre strukturiert ist und auf dem ein kleiner Monitor ein Video abspielt. Diese Arbeit, R\u00fcckweg und Pause, die der Ausstellung den Titel gibt, entstand w\u00e4hrend der Pandemie unter dem Arbeitstitel Endloser Faden in Heim-\/Handarbeit. Das Video zeigt ein Splitscreen-Format aus Fullscreen mit zwei rechts und links montierten kleineren Screens. Darin wird in Parallelmontage die Zerlegung von sechs verschiedenen Elektronikschn\u00fcren \u2013 Hilfsmitteln der medialen Arbeit und globalen Kommunikation \u2013 gezeigt. Die Metall- und Plastikf\u00e4den des Kabelkerns werden manuell aus ihrer Ummantelung gel\u00f6st. Dies ist \u00fcberraschenderweise spannend \u2013 wer kennt schon das Innenleben von Antennen-, Firewire- oder Glasfaserkabeln? \u2013 und irritiert zugleich als Sisyphosarbeit. So bezeichnet der Titel R\u00fcckweg und Pause die Situation, wenn Sisyphos den Berg wieder hinuntergehen muss \u2013 f\u00fcr Albert Camus die Stunde des Aufatmens und des Bewusstseins inmitten einer endlosen Qual. Dieser Grenzbereich zwischen Knechtschaft und Befreiung fungiert als narrative Folie der gesamten Ausstellung. Die demontierten Kabel dienen als Material, mit dem ich auf dem Vorhangstoff die Weltkarte der Unterseekabel veranschauliche. Die Kabel wurden per Hand aufgen\u00e4ht und entlang der Routen fixiert. Die Karte zeigt Dinge, die objektiv bekannt sind und hier subjektiv formuliert werden. Das Video l\u00e4uft auf einem alten Monitor, den ich auf ein noch \u00e4lteres Schreiner-Werkst\u00fcck montiert habe, das ehemals als Klappe des Radio- und Plattenspielerfaches im Wohnzimmerschrank meiner Eltern diente. Die Notwendigkeit von Recycling ist allgemein bekannt. Die Arbeit verweist auf den Kontrast zwischen einer vermeintlich unsichtbaren Super-IKT-Infrastruktur aus Metaplattformen, Rechenzentren und Unterseekabeln (es &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=834\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-469 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=469\">Where When What Why, 8.6.2014<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">Doris Frohnapfel, in: WHERE WHEN WHAT WHY, Texte von Doris Frohnapfel und Babette Richter, 80 Seiten, Dt.\/ Engl., RpB Verlag, Galerie M29 Richter Br\u00fcckner, K\u00f6ln 2015, ISBN 978-3-9808554-9-5 \u00bbWhat has led the building upward is human will; what gives it its present appearance is the brute, downward dragging, corroding, crumbling power of nature\u00ab1.We no longer consider ruins to be a product of natural forces, as was the case in the Romantic period. Ruins have since lost their aesthetic sense. Because ruins are also well-known monumental buildings destroyed by war \u2013 St. Albans Church in Cologne, the Kaiser Wilhelm Memorial Church in Berlin, the Frauenkirche in Dresden, the Darul Aman Palace in Kabul, the Ludendorff Bridge at Remagen, the Holiday Inn in Beirut \u2013 and entire villages that have disappeared at the bottom of hydroelectric dams or been cleared for the mining of natural resources. The sight of these is not majestic, but usually unsettling. They are only fragments of a much larger destruction. A destruction that has wiped out cities and above all people. Strategists prepare a scene of devastation,\u00a0others try to convey the resulting traumatisation. Strategy, calculation, method, speculation set the residents in a state of shock and panic. The sight of a destroyed, abandoned house awakens memories; but they are no longer romantic, even though they relate to the past, they are now only sad and no longer tragic. The smaller the abandoned and now derelict houses are, the less the consternation. The dust that develops when a house or building is destroyed or decays, creates a temporary dust cover over history. Photogenic drawings2 can be seen briefly, rich in detail, where light separates the shadow from dust cloche. I momentarily stand in front of proportions that don\u2019t blast the scale and my identity is briefly divided between memories of cellar, stairs, window, attic and displacement. Wind and sun quickly dispel this sensitivity. Photography accelerates the process of forgetting, it documents, archives, preserves. I walk on, as long as it is light. Only during the day, is reflection measured against reality. At the same time, the noise of &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=469\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-220 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=220\">WHERE WHEN WHAT WHY, 8.6.2014<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">Doris Frohnapfel, in: WHERE WHEN WHAT WHY, Texte von Doris Frohnapfel und Babette Richter, 80 Seiten, Dt.\/ Engl., RpB Verlag, Galerie M29 Richter Br\u00fcckner, K\u00f6ln 2015, ISBN 978-3-9808554-9-5 \u00bbWas den Bau nach oben gef\u00fchrt hat, ist der menschliche Wille, was ihm sein jetziges Aussehen gibt, ist die mechanische, nach unten ziehende, zernagende und zertr\u00fcmmernde Naturgewalt\u00ab. Ruinen betrachten wir nicht mehr, wie in der Romantik empfunden, als durch Naturgewalten entstanden. Ruinen haben seit damals ihren \u00e4sthetischen Sinn verloren. Denn Ruinen sind auch die vom Krieg zerst\u00f6rten bekannten monumentalen Geb\u00e4ude, St. Alban in K\u00f6ln, die Ged\u00e4chtniskirche in Berlin, die Frauenkirche in Dresden, der Darul-Aman-Palast in Kabul, die Br\u00fcckenk\u00f6pfe von Remagen, das Holiday Inn in Beirut, und ganze D\u00f6rfer sind auf dem Grund einer Talsperre verschwunden und durch den Abbau von Bodensch\u00e4tzen beseitigt worden. Deren Anschauung ist nicht erhaben, sie ist mindestens verst\u00f6rend. Es sind auch nur Bruchst\u00fccke einer viel gr\u00f6\u00dferen Zertr\u00fcmmerung. Sie hat St\u00e4dte und vor allem Menschen ausgel\u00f6scht. Strategen bereiten ein Tr\u00fcmmerfeld, andere versuchen die entstandene Traumatisierung zu vermitteln. Berechnung, Kalk\u00fcl, Methode, Spekulation versetzen die Bewohner der Geb\u00e4ude in Schock und Panik. Der Anblick eines zerst\u00f6rten, verlassenen Hauses l\u00f6st Erinnerungen aus; diese sind aber nicht romantisch, auch wenn sie auf Vergangenes verweisen, sie sind jetzt nur noch traurig und nicht mehr tragisch. Je kleiner die H\u00e4user, die verlassen werden mussten und verfallen, desto unscheinbarer die Betroffenheit. Der Staub, der bei der Zerst\u00f6rung und dem Verfall von H\u00e4usern und Geb\u00e4uden entsteht, schafft f\u00fcr kurze Zeit eine Staubglocke \u00fcber der Geschichte. Kurz sind darin fotogenische Zeichnungen zu sehen, detailreich, wo sich der Schatten durch Licht vom Staub trennt. F\u00fcr einen Moment stehe ich vor den Ma\u00dfstab nicht sprengenden Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnissen, und einen Augenblick dauert eine Identit\u00e4tsspaltung zwischen der Erinnerung an Keller, Treppen, Fenster, Speicher und der Vertreibung an. Wind und Sonne verdr\u00e4ngen die Empfindlichkeit schnell. Die Fotografie beschleunigt das Vergessen, sie dokumentiert, archiviert, konserviert. Ich gehe weiter, solange es noch hell ist. Nur tags\u00fcber gibt es eine an der Realit\u00e4t gemessene Reflexion. Gleichzeitig \u00fcberblendet der L\u00e4rm auf den Baustellen und das Get\u00f6se auf den Stra\u00dfen das Bewusstsein. Die Fotografie l\u00f6st Effekte f\u00fcr den Wachzustand &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=220\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-215 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=215\">WHERE WHEN WHAT WHY<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">Babette Richter, WHERE WHEN WHAT WHY, 80 Seiten, Dt.\/ Engl., RpB Verlag, Galerie M29 Richter Br\u00fcckner, K\u00f6ln 2015, ISBN 978-3-9808554-9-5 Later Frohnapfel continued her travels, explored the Mediterranean region, searched for reference points and forged connections between history, culture and fiction. In 2012 and 2014 her voyage took her to Lebanon. She visited Beirut and stayed there for several months while taking part in an art exchange project. Here, too, heterogeneous research investigations were the starting point of her journey. She used documentations, archives, film and literature to get a feel for the country and its history. In Beirut she photographed a series of bomb-gutted houses she had searched out in the gaps and neglected small corners within the city: leftover, abandoned, useless remains of structures in a metropolis gripped by a fever of redevelopment. Her photos not only capture the loss of old values, of the splendid elegance of historical houses or relate the sadness felt at suffering and death \u2013 but also directly depict the deserted battle site that remains visible in its desolation and forlornness. Here the rubble stands for senselessness and disillusion, for something that is without form or history, for chaos. Structure, construction and harmonious forms are negated, the houses stand there like impassive bodies, lifeless and torn open. Doris Frohnapfel looks for her subject in ordinary, unheeded places. Her \u2013 figuratively speaking \u2013 archaeological finds, the shards and fragments which later gain a clearly discernible different value when cast in bronze, are found at filled hills, demolition dumps and rubbish piles, at so-called forgotten, unstable (un-)places, where we are less likely to come across treasures, encountering instead undefined things, pieces which have gotten there by accident, seemingly pointless and broken, and are buried there as the vague, incidental parts of history. &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=215\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-212 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=212\">WHERE WHEN WHAT WHY<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">Frohnapfel setzte sp\u00e4ter ihre Reisen fort, erkundete den Mittelmeerraum, suchte dort nach Bez\u00fcgen und kn\u00fcpfte Verbindungen zwischen Geschichte, Kultur und Fiktion. 2012 und 2014 f\u00fchrte sie ihre Reise in den Libanon. Sie besuchte Beirut und hielt sich dort anl\u00e4sslich eines Kunstaustauschprojekts \u00fcber mehrere Monate auf. Auch hier waren heterogene Recherchen der Ausgangspunkt ihrer Reise. Sie nutzte Dokumentationen, Archive, Film und Literatur, um sich dem Land und seiner Geschichte anzun\u00e4hern. In Beirut fotografierte sie eine Serie von zerbombten Stadth\u00e4usern, die sie in Zwischenr\u00e4umen und an Weiterlesen &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=212\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-387 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=387\">THE RETURN OF INVESTMENT<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">For the OpenSpace exhibition project \u201cThe Return of Investment\u201d Doris Frohnapfel engages with the history of mentality of the capital. At last the artist was concerned with symbols of the abstract relationship between the capital and the ware (in the exhibition \u201cPapier\u201d &#8211; Galerie M29, 2009) &#8211; as once they appeared in the interior space or better interior life of the (New York) stock exchange. Now Frohnapfel turns towards the surrounding area of the Wall Street. She lays open historically grown \u201cshifts\u201c of the context of trafficking in money and persons. At the beginning of the 18th century a prosperous slave market established on WallSteet. The perfidy relationship between capital and corpus as well as its disguise by the abstract terms of the modern financial system &#8211; just imagine the term \u201ehuman capital\u201c &#8211; substantiate in the historical shifts on site. So Frohnapfels \u201earcheological artefacts\u201c become absolutely current. &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=387\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-385 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=385\">THE RETURN OF INVESTMENT<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">F\u00fcr das Ausstellungsprojekt \u201cThe Return of Investment\u201d im OpenSpace besch\u00e4ftigt sich Doris Frohnapfel mit der Mentalit\u00e4tsgeschichte des Kapitals. W\u00e4hrend sich die K\u00fcnstlerin zuletzt mit Sinnbildern des abstrakten Verh\u00e4ltnisses zwischen Kapital und Ware befasste, wie sie einst im Innenraum oder besser im Innenleben der (New Yorker) B\u00f6rse in Erscheinung traten (Papier, Galerie M29, 2009), wendet sie sich nun der n\u00e4heren Umgebung der Wall Street zu. Frohnapfel legt historisch gewachsene \u201dSchichten\u201c aus dem Zusammenhang von Geld- und Menschenhandel frei. Das perfide Verh\u00e4ltnis von Kapital und K\u00f6rper sowie dessen Verschleierung durch die Abstrakta des modernen Finanzwesens &#8211; zu denken sei z.B. an die Vokabel des \u201dHumankapitals\u201d &#8211; konkretisiert sich in den historischen Schichten vor Ort. So geraten Frohnapfels \u201darch\u00e4ologischen Artefakte\u201d bemerkenswert aktuell. Weiterlesen &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=385\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-383 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=383\">MENGEN UND TEILE<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">[&#8230;] Mit der subtil-anarchischen, aber h\u00f6chst pr\u00e4zisen Dekonstruktion wissenschaftlicher Verfahren hat Doris Frohnapfel ihr halb reales, halb fiktives Grabungsprojekt in der Ausstellung im KERAMION Frechen fortgesetzt und um einige Komponenten weiter ausgebaut. Dabei spielt nicht nur die in Arch\u00e4ologie und Kunstgeschichte am Ende des 19. Jahrhunderts eingef\u00fchrte Methode des \u201evergleichenden Sehens\u201c eine wichtige Rolle, sondern auch die in den Wissenschaften relevante Praxis des Bezeichnens und Messens. In der Ausstellung finden sich sieben Aluminiumtabletts, die auf dem Boden so arrangiert sind, dass sie mit den Ma\u00dfen 59 x 89 Zentimeter jeweils eine Fliese bedecken; in diesen Bodenvitrinen sind die unterschiedlichen Scherben \u00fcbersichtlich, aber in unregelm\u00e4\u00dfiger Verteilung gruppiert. Es handelt sich dabei um eine Auswahl von Scherben aus dem Depot des KERAMION, wo ergrabene Scherben und Fundst\u00fccke aus der regionalen Weiterlesen &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=383\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-389 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=389\">OLD AND NEW HOUSES<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">The single pieces and the wall installation &#8222;Old and new houses&#8220; is inspired by the architecture of Ilulissat, the third biggest town in Greenland with some thousands inhabitants and some thousands sledge dogs. Houses are build where ever people settle. Also here; and with more commodities within larger conglomerations also in Greenland people move from the very remote sites. Than, old houses are enlarged or they build and move to new houses because todays needs are connected to larger rooms and spaces. Single houses in Ilulissat are build as Weiterlesen &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=389\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-loop-item gb-loop-item-9c459a04 post-416 post type-post status-publish format-standard hentry category-texts\">\n<h2 class=\"gb-text gb-text-f9df5fd2\"><a href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=416\">Athen 487, the Excluded, 2008<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"gb-text\">The exhibition shows two-hundred-seventy-seven shards. The shards of cups, plates and bowls, collected as small physical artefacts gathered in showcases and pictured and archived as individual photographs of their bottom side, so that the printed mark of the factory label remains visible, are placed symbolically at the center of the work as an amalgamation of history, destruction and exclusion. The porcelain pieces were found on the site of the Soci\u00e9t\u00e9 C\u00e9ramique in Maastricht shortly after the demolition of the factory buildings in 1993. Maastricht had an Weiterlesen &#8230; <a class=\"read-more-link\" href=\"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/?p=416\">more ><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"gb-element-6fa1de7c gb-query-loop-pagination\">\n\n<nav class=\"gb-query-page-numbers-14d40f19\"><span aria-current=\"page\" class=\"page-numbers current\">1<\/span>\n<a class=\"page-numbers\" href=\"?query-ae5b6ab6-page=2&#038;rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fpages%2F1235\">2<\/a>\n<a class=\"page-numbers\" href=\"?query-ae5b6ab6-page=3&#038;rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fpages%2F1235\">3<\/a>\n<a class=\"page-numbers\" href=\"?query-ae5b6ab6-page=4&#038;rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fpages%2F1235\">4<\/a><\/nav>\n\n\n<a class=\"gb-text gb-text-afd2c10e\" href=\"\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fpages%2F1235&#038;query-ae5b6ab6-page=2\">Weiter<\/a>\n<\/div>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1235","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1235"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1344,"href":"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1235\/revisions\/1344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dorisfrohnapfel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}